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Neue Webanwendung SPLINT soll das Lernen von Kindern und Jugendlichen an Schulen im Regierungsbezirk Münster verbessern

© contrastwerkstatt/ stock.adobe.com

Die neue Webanwendung „SPLINT“ soll eine bessere individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen an Schulen des Gemeinsamen Lernens und Förderschulen ermöglichen. Schulministerin Dorothee Feller betonte, dass jeder Schüler in Nordrhein-Westfalen so gut wie möglich gefördert werden solle. Um Lehrkräfte an Schulen des Gemeinsamen Lernens und Förderschulen zu unterstützen, werde die Nutzung dieses digitalen Tools in einem Pilotprojekt im Regierungsbezirk Münster ermöglicht.

Die Bezirksregierung Münster vergibt in den nächsten beiden Jahren Nutzungslizenzen an interessierte Schulen, während das Schulministerium SPLINT in dieser Pilotprojektphase mit 400.000 Euro fördert. Das Ziel ist es, das System in der Praxis zu erproben und auf den Erfahrungen der Lehrerinnen und Lehrer aufzubauen. Ministerin Feller äußerte die Überzeugung, dass SPLINT den Lehrkräften in vielen Schulen die Arbeit deutlich erleichtern wird.

Das Herzstück von SPLINT ist die digitale Auswertung individueller Beobachtungsbögen, die online erstellt werden können. Darauf basierend erstellt die Software Förderziele, die auf die einzelnen Schüler zugeschnitten sind, und schlägt passgenaue Fördermaßnahmen vor. Die Auswertungen des Lernfortschritts können sich die Lehrerinnen und Lehrer in übersichtlichen Grafiken darstellen lassen.

SPLINT ermöglicht ein sogenanntes „kollaboratives Erstellen“ der individuellen Förderpläne. Lehrerinnen und Lehrer, die durch die Software miteinander vernetzt sind, können die Einzelpläne austauschen und gegenseitig bearbeiten. Zugriffsberechtigte externe Personen wie Erziehungsberechtigte können ebenfalls die Beobachtungsbögen digital ausfüllen und den Lernfortschritt ihrer Kinder verfolgen.

Geplant ist auch, dass die Software künftig zur gezielten Förderung der Basiskompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen an Schulen des Gemeinsamen Lernens und Förderschulen eingesetzt wird. Ministerin Feller erläuterte, dass Lehrerinnen und Lehrer mit SPLINT noch besser diagnostizieren könnten, wo sie in Bezug auf die Förderung der Basiskompetenzen bei ihren Schülern nachsteuern müssen und wo gezielt geholfen werden kann.

Basierend auf einer Pressemitteilung von Landesregierung Nordrhein-Westfalen vom 11. Februar 2024

Written by Laura

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