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Leitstelle H2.NRW für die Wasserstoffwirtschaft

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Nordrhein-Westfalen befindet sich auf dem besten Weg, Vorreiter einer grünen Wasserstoffwirtschaft zu werden und damit den Industriestandort zukunftsfest zu machen. Um den Hochlauf voranzutreiben und eine wirtschaftliche Nutzung zu ermöglichen, unterstützt das Land ab sofort Unternehmen, Kommunen, Infrastrukturbetreiber, Mobilitätsanbieter, Wasserstoffproduzenten und andere Akteure der Wasserstoffwirtschaft mit der neuen Leitstelle H2.NRW. Diese Leitstelle ist bei der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate angesiedelt, vernetzt Interessierte, informiert über neue Entwicklungen, Projekte und Veranstaltungen und stellt Praxisbeispiele, Publikationen und Hintergrundinformationen zur Verfügung.

Die Energie- und Wirtschaftsministerin Mona Neubaur betonte, dass Nordrhein-Westfalen die erste klimaneutrale Industrieregion Europas werden kann und dafür grünen Wasserstoff benötigt. Mit der neuen Leitstelle helfe das Land den Akteuren, die richtige Ansprechperson oder das passende Förderprogramm für ihr Vorhaben zu finden. Zudem unterstütze man beim Matchmaking von Unternehmen, beim Aufbau internationaler Wasserstoffkooperationen und bei der Initiierung von Projekten. Die Leitstelle leiste damit einen wichtigen Beitrag zum Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Nordrhein-Westfalen.

Samir Khayat, Geschäftsführer von NRW.Energy4Climate, fügte hinzu, dass das Team in den letzten Jahren gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie mit führenden Unternehmen und Institutionen im Bereich Wasserstoff grundlegende Konzepte und Strategien für den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft entwickelt habe. Mit der neuen Leitstelle H2.NRW begleite das Team nun auch die breite Umsetzung auf dem Weg zur Klimaneutralität in Nordrhein-Westfalen.

Wasserstoff ist von zentraler Bedeutung für eine klimaneutrale Zukunft. Als Speicher für Strom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen, als Kraftstoff oder in der Industrie kommt er immer dort zum Einsatz, wo eine direkte Nutzung von erneuerbaren Energien nicht möglich ist. Das Potenzial ist groß: Ein Viertel der aktuellen CO2-Emissionen in NRW kann allein durch Wasserstoff eingespart werden. Darüber hinaus bietet Wasserstoff immense wirtschaftliche Potenziale. Laut einer im Auftrag des Wirtschaftsministeriums erstellten Studie können durch den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft bis zu 130.000 neue Arbeitsplätze und zusätzliche Wertschöpfung in Nordrhein-Westfalen entstehen.

Basierend auf einer Pressemitteilung von Landesregierung Nordrhein-Westfalen vom 17.01.2024

Written by Laura

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