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Innovative Gründungsvorhaben durch „Start-up Transfer.NRW“ gefördert

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Die Landesregierung unterstützt mit dem Programm „Start-up Transfer.NRW“ Hochschulabsolventen bei der erfolgreichen Umsetzung innovativer Produkte und Dienstleistungen. In der zweiten Wettbewerbsrunde empfiehlt der Begutachtungsausschuss elf von 19 eingereichten Gründungsvorhaben zur Förderung. Insgesamt stehen für das Programm bis 2027 40 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereit. Die empfohlenen Vorhaben erhalten etwa 2,9 Millionen Euro. Anträge für die nächste Runde sind bis zum 31. Januar 2024 bei der Innovationsförderagentur NRW einzureichen.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur betont die Bedeutung von Innovationen und nachhaltigen Lösungen für die klimaneutrale Transformation. Die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen spielen dabei eine zentrale Rolle, und das Programm „Start-up Transfer.NRW“ soll das wissenschaftliche Potenzial nutzen, um zukunftsweisende Ideen schnell in die Praxis umzusetzen.

Das Förderprogramm richtet sich an Gründerinnen und Gründer sowie Gründungsteams in Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Für maximal 24 Monate können sie bis zu 270.000 Euro erhalten. Das Programm fördert die am Markt orientierte Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen, die Vorbereitung einer Unternehmensgründung und die projektbegleitende Beratung durch einen branchenerfahrenen Coach.

Förderung empfohlener Projekte:

  1. BiProMicro, Universität Bielefeld: Entwicklung einer mikrofluidischen Einzelzellkultivierung für die Bioprozessentwicklung.
  2. Datapods, Universität Bonn: Vereinfachung und Automatisierung des Prozesses zum Anfordern und Löschen eigener Daten auf Grundlage der DSGVO.
  3. Melodizr, Universität Bonn: Schaffung einer Musikplattform, die Einblicke in den kreativen Entstehungsprozess von Musikern ermöglicht.
  4. Somate, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf: Digitale Gesundheitsanwendung für Menschen mit somatoformen Störungen.
  5. Freshpoint, Universität Duisburg-Essen: Entwicklung einer autonomen Shopping-Plattform mit Tracking-System für Kunden- und Warenbewegungen.
  6. 3DVRpro, Technische Hochschule Köln: 3D-VR-Serious Game im Bereich Produktion und Logistik für Ausbildungszwecke.
  7. RheinSharing, Technische Hochschule Köln: Entwicklung von Strömungskraftwerken für dezentrale Energieerzeugung in Flüssen.
  8. TwinIt, Technische Hochschule Köln: Gateway für die Zusammenführung und Auswertung von Betriebsdaten von Gebäuden.
  9. Cumuneo, Universität Münster: Cloudbasierte Plattform zur Unterstützung von Verwaltungen im Nachhaltigkeitsmanagement.
  10. Tentris, Universität Paderborn: Hoch skalierbare Datenbank mit DSGVO-konformer künstlicher Intelligenz.
  11. Step into Motion, Bergische Universität Wuppertal: Gesundheitspsychologische E-Health-Plattform für Krebsüberlebende.

Das EFRE/JTF-Programm Nordrhein-Westfalen 2021-2027 stellt insgesamt 4,2 Milliarden Euro für zukunftsweisende Projekte bereit. Weitere Informationen sind unter www.efre.nrw verfügbar.

Basierend auf einer Pressemitteilung von Landesregierung Nordrehin-Westfalen vom 21.12.2023

Written by Laura

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