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Outdoor, Freiheit, Abenteuer – Zelten liegt wieder im Trend!

Junge Frau zeltet auf einer Wiese
© Drobot Dean / stock.adobe.com

In einer immer komplexer werdenden Welt sehen sich viele Menschen nach Einfachheit, und das in allen Lebensbereichen. Das fällt auch beim Thema Reisen auf und zeigt sich zum Beispiel darin, dass in den letzten Jahren Camping- und Zeltreisen wieder deutlich beliebter geworden ist. Zuvor war diese Art des Reisens fast schon ausgestorben.

Wer gerne Zelten geht, liebt die Natur und das einfache Leben. Trotzdem ist eine gewisse Basisausstattung unabdingbar, damit das Ganze auch klappt. Was dazu alles zählt, wollen wir uns im Folgenden anschauen.

Die Zeltcamping-Grundausstattung

Besonders wichtig ist natürlich das Zelt selbst, schließlich stellt dieses sozusagen die Behausung unterwegs dar. Die passende Form und Größe hängt natürlich von vielen Faktoren ab, u. a. von der Anzahl der Reisenden, dem mitgeführten Equipment und den persönlichen Ansprüchen an Platz und Komfort.

Auch der Umgang mit dem Zelt muss geübt sein. So sollte man immer darauf achten, das Zelt von Zeit zu Zeit neu zu imprägnieren, damit es wieder gegen Nässe gut geschützt ist. Und auch von unten sollte das Zelt immer geschützt sein – am besten eine Plane am Aufstellort unterlegen. Ein weiterer Tipp: Immer genügend Heringe mitführen, um das Zelt gegen starke Windböen doppelt zu sichern.

Neben dem Zelt zählen zur Grundausstattung ein Campingtisch sowie Campingstühle bzw. -sessel. Und auch ein Gaskocher sollte bei der Ausrüstung auf keinen Fall fehlen, damit man heißes Wasser und verschiedene Dosengerichte zubereiten kann. Wichtig: Für den Gaskocher immer genügend Gaskartuschen zu Reserve mitnehmen! Ergänzt wird das Ganze durch passendes Campinggeschirr, für besonders schöne Tage kann man zusätzlich einen Grill einpacken.

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Weitere Utensilien, die auf keinen Fall vergessen werden dürfen:

  • Eine Taschenlampe, damit man sich auch noch zur späteren Stunde zurechtfindet.
  • Eine Wäscheleine, um nasse Sachen bzw. Badekleidung zum Trocknen aufhängen zu können.
  • Eine Luftpumpe zum Aufblasen der Camping- oder Luftmatratze.

Der passende Schlafsack

Ein wichtiger Punkt ist der Schlafsack, er entscheidet über erholsame Nachtruhe oder verspannte Muskeln und Gelenke am Morgen. Im Handel gibt es verschiedene Varianten von Schlafsäcken, u. a. Daunenschlafsäcke, Outdoorschlafsäcke, Expeditionschlafsäcke, Kunstfaserschlafsäcke und vieles mehr. Für die Auswahl kommt es darauf an, bei welchen Temperaturen gezeltet wird sowie auf die Körpergröße und das Gewicht. Jedes Modell hat seine Vorteile und Nachteile – einen All-in-One-Schlafsack gibt es nicht. Manche Modelle verfügen über diverse Extras, etwa einen Insektenschutz, der insbesondere im Sommer in warmen Gegenden sehr nützlich sein kann.

Ebenfalls sehr wichtig: die passende Kleidung

Bekanntlich gibt es ja kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Bekleidung. Soll heißen: die Freude an Freizeitaktivitäten in der freien Natur wird nur so lange ungetrübt sein, wie die passende Bekleidung getragen wird. Speziell starker Regen und böiger Wind können schnell die Freude an der Natur trüben. Wer schon mal bis auf die Haut nass geworden ist oder durch eisigen Wind und unpassende Bekleidung richtig ausgekühlt war, weiß, wovon hier die Rede ist.

Egal welche Outdoor-Aktivitäten (z. B. Radfahren, Wandern, Bergsteigen, Klettern oder Nordic Walking) im Zelturlaub ausgeübt werden – es gibt gewisse Grundregeln im Bereich der Outdoor-Bekleidung, die für alle Bereiche gelten. Allen, die sich schon einmal mit diesem Thema beschäftigt haben, ist das Zwiebelmodell sicherlich ein bekannter Begriff. Direkt am Körper wird in der Regel ein Funktionsunterhemd getragen, das den Schweiß des Körpers möglichst schnell aufnehmen und an die anderen Schichten der Outdoor-Kleidung weitergeben soll. Damit wird ein schnelles Auskühlen durch Feuchtigkeit auf der Haut wirksam unterbunden. Wichtig zu wissen: Kunstfasern können deutlich mehr Feuchtigkeit aufnehmen als Baumwolle und trocknen dabei viel schneller als alle anderen Materialien. Deswegen wird hochwertige Funktionsunterwäsche heutzutage immer aus Kunstfasern hergestellt.

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Als äußere Schicht empfiehlt sich eine hochwertige Outdoor-Funktionsjacke. Durch den warmen Luftpuffer zwischen Funktionsunterhemd und Jacke (und ggf. dem dazwischenliegenden Trikot) entsteht ein angenehmes Körperklima, das nur dann erzeugt werden kann, wenn die Jacke die warme Luft im Inneren hält und die kalte Außenluft zuverlässig abweist.

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