in

Bochum setzt neuen Maßstab bei Wohnraumförderung

Bochum
©ArTot/stock.adobe.com

Im Jahr 2025 hat die Stadt Bochum Fördermittel in Höhe von rund 80 Millionen Euro für den öffentlich geförderten Wohnungsbau bewilligt. Damit flossen mehr als dreimal so viele Mittel in die Stadt, wie ursprünglich vom Land Nordrhein-Westfalen vorgesehen waren. Mit dieser Förderung sollen insgesamt 472 preisgünstige Wohnungen entstehen.

Die bewilligten Gelder verteilen sich auf unterschiedliche Förderbereiche, darunter Neubauprojekte, Modernisierungen, Eigenheimförderung, Wohnangebote für Studierende sowie die Verlängerung bestehender Bindungen. Konkret wurden 182 neue Mietwohnungen genehmigt und 284 bestehende Mietwohnungen für eine Modernisierung berücksichtigt. Zusätzlich konnten sechs Wohnungen durch eine Bindungsverlängerung gesichert werden, deren Mietpreisbindung sonst 2026 ausgelaufen wäre. Die modernisierten Wohnungen gehörten zuvor zum frei finanzierten Segment und unterliegen nun durch die Förderung einer Mietpreis- und Belegungsbindung.

Bereits im Oktober 2024 hatte der Rat der Stadt das fortgeschriebene Handlungskonzept Wohnen beschlossen. Darin wurde festgelegt, jährlich 300 neue Mietpreis- und Belegungsbindungen zu schaffen. Mit den nun erreichten 472 Bindungen wurde dieses Ziel – wie auch in den Jahren zuvor – deutlich überschritten.

Neben Mietwohnungen profitierten auch private Eigentümerinnen und Eigentümer von den Förderprogrammen. Insgesamt neun Zusagen mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Millionen Euro unterstützen den Neubau, den Erwerb oder die Sanierung von selbstgenutztem Wohneigentum.

Stadtbaurat Markus Bradtke machte deutlich, dass Wohnen als Teil der sozialen Daseinsvorsorge zu verstehen sei. Er erklärte, der öffentlich geförderte Wohnungsbau trage wesentlich dazu bei, bezahlbaren Wohnraum in Bochum zu sichern. Zudem werde das attraktive Förderangebot von Investorinnen und Investoren zunehmend genutzt. Die verlässliche Unterstützung des Landes ermögliche es, erneut ein Rekordergebnis zu erzielen.

Auch für das Jahr 2026 zeichnet sich eine positive Entwicklung ab. Bereits jetzt liegen mehrere Anträge für neue Bauvorhaben vor, die lediglich auf die Freigabe weiterer Fördermittel warten. Ob das hohe Förderniveau erneut erreicht werden kann, hängt maßgeblich von der weiteren Mittelbereitstellung durch das Land ab.

Lesetipp:  Bochum und Essen: Gemeinsame Feuerwehr-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzakademie geplant

Bis zum Ende des Förderjahres 2027 wird das Wohnraumförderungsprogramm in Nordrhein-Westfalen um zusätzliche 1,5 Milliarden Euro aufgestockt. Zudem konnten im vergangenen Jahr 307 öffentlich geförderte Wohneinheiten aus früheren Förderzusagen fertiggestellt werden und stehen nun dem Bochumer Wohnungsmarkt zur Verfügung.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Bochum/Veröffentlicht am 16.01.2026

Written by Nima

Erdrutschen in Westjava

Mindestens 23 Soldaten sterben bei Erdrutschen in Westjava, Indonesien

Goldpreis über 5000 Dollar: Wichtige Informationen für Anleger