Wer die eigene Online-Präsenz auf Social Media stärken will, muss sich mit der Funktionsweise der Plattformen auseinandersetzen. Eine wichtige Frage lautet: Welche Zeit ist ideal für einen Post auf Social Media? Hierzu gibt es eine Vielzahl von Meinungen und Argumentationen. Wir möchten uns im Rahmen dieses Artikels auf wissenschaftlicher Basis auseinandersetzen und den Versuch unternehmen, eine Antwort zu formulieren.
Warum die Frage so relevant ist
Wenn es um Erfolg auf Social Media geht, wird der Scheinwerfer schnell auf Themen gelenkt, wie. Welche Inhalte sind gerade im Trend? Oder: Wie sieht die eigene Zielgruppe aus? Der Nachweis dafür, dass Engagement auch stark von der Upload-Uhrzeit abhängt, ist allerdings längst erbracht.
Ein Großteil des Wachstums heutiger Social-Media-Kanäle entsteht aus viralen Hits. Diese Videos zeichnen sich dadurch aus, dass sie ein Maximum an Klickzahlen innerhalb kurzer Zeit (zumeist weniger Stunden) generieren. Wer Probleme hat, aus eigener Kraft einen viralen Post auf die Beine zu stellen, kann sich auf der Website umsehen. Hier erhalten Content Creator die Hilfe, die Sie beim Aufbau eines erfolgreichen Social-Media-Kanals benötigen.
Irrtum 1: Wochenende statt Werktage
Viele Content Creator sind der Meinung, die beste Zeit für ein Video sei am Wochenende. Die Idee dahinter: Hier haben die Menschen die meiste Freizeit und verbringen ihre Zeit am Smartphone oder am Computer. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Plattformübergreifend funktionieren die Tage Samstag und Sonntag nachweislich schlecht. Über die Gründe wird viel spekuliert. Mutmaßlich verbringen die Menschen am Wochenende lieber Zeit mit Freunden, Familie und im Freien.
Irrtum 2: Abends haben die Menschen Freizeit
Ein weiterer, weit verbreiteter Irrtum besteht in der Annahme, dass wir am liebsten nach der Arbeit auf unserem Smartphone scrollen oder Videos am heimischen PC schauen. Statistiken legen etwas anderes nahe. Tatsächlich gilt die Zeit zwischen 11 und 15 Uhr als die beste für den Upload eines Videos oder eines Posts auf Social Media. Es besteht keine Einigkeit über die Gründe. Vermutlich ist es eine Ansammlung von sich aufsummierenden Faktoren:
- Pausenzeiten bei regulären Jobs
- Viele Menschen arbeiten in Nacht- oder Frühschicht
- Nicht-Berufstätige beginnen zu dieser Zeit mit dem Konsum von Online-Inhalten
Daneben gibt es weitere Uhrzeiten, die sich anbieten. Dazu gehören der Morgen (7-9 Uhr) sowie die Abendzeit (18-21 Uhr). Viele checken noch vor dem Aufstehen ihre E-Mails oder scrollen auf TikTok oder Youtube, was der Algorithmus für sie parat hält. Den Abend nach der Arbeit nutzen ebenfalls viele Beschäftigte, um abzuschalten und unterhaltsame Beiträge und Videos zu konsumieren.
Irrtum 3: Die Regeln gelten für alle Plattformen gleich
Wer glaubt, dass die oben genannten Uhrzeiten für alle Plattformen gleichermaßen gelten, läuft einem weiteren Irrtum auf. Tatsächlich sind die Unterschiede gravierend:
- X: Morgens und mittags
- TikTok: Mittags
- Youtube: Abends und am Wochenende
- Instagram: Morgens und v. a. abends
- Facebook: Mittags
Wer genaue Einsichten zu diesem Thema wünscht, sollte sich den Analysetools von Instagram, X, TikTok etc. widmen. Hier erhalten Content Creator eine präzise Aufschlüsselung zum Nutzerverhalten ihrer Follower. Darauf basierend lassen sich Rückschlüsse ziehen, welche Uhrzeit tatsächlich ideal für einen Beitrag ist.
Differenzierte Darstellung einer komplexen Thematik
Wichtiger als eine pauschale Antwort auf die Frage zu geben, was die beste Upload-Zeit ist, ist eine differenzierte Betrachtung der Thematik. Zum einen hat jeder Social-Media-Kanal eine andere Zielgruppe: Geschlecht, Alter, Berufsgruppen, Herkunft, Zeitzonen uvm. machen einen großen Unterschied für die Nutzungszeiten.
Gerade letzteres wird gern übersehen.
Schließlich sollten sich Content Creator nicht an ihrer eigenen Zeitzone, sondern an der ihrer Nutzer orientieren. Schüler und Studierende konsumieren in erster Linie ab dem frühen Nachmittag, während Berufstätige auch während der Mittagspausen aufs Handy schauen. Ebenfalls Berücksichtigung finden sollten Feiertage, besondere Events und außergewöhnliche Ereignisse, die das Nutzerverhalten vereinzelt stark beeinflussen können.
Fazit: probieren geht über studieren
Für den Fall, dass Ihnen all das zu wissenschaftlich oder kompliziert klingt: Wir empfehlen grundsätzlich den Einsatz von Software zur Analyse der Nutzungszeiten und Zielgruppen. Meist bieten die Plattformen von Haus aus Tools an. Ansonsten gibt es gute Anbieter von außerhalb, die Ihnen beim Ausbau Ihrer Social-Media-Reichweite helfen.
Exemplarisch zu nennen ist Sozialimpuls. Hier können Sie Shares, Likes und Views erwerben, um sich von der Konkurrenz zu differenzieren und Ihrem Kanal einen dauerhaften Boost zu verleihen. Weiterhin empfiehlt sich der Einsatz der bewährten A/B-Methode. Hierbei werden unterschiedliche Strategien ausprobiert und der Erfolg empirisch gemessen.


