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TH Köln startet Neubau am Campus Deutz

Campus- Gebäude der Fachhochschule an der Claudiusstraße im Ortsteil Neustadt-Süd in Köln im Bundesland Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Weiterführende Informationen bei: TH Köln,
©flightpixel/stock.adobe.com

Startschuss für die Modernisierung des Campus Deutz

Am Campus Deutz der TH Köln hat die bauliche Erneuerung begonnen. Mit der Grundsteinlegung für das neue Hörsaalzentrum starten nun die Hochbauarbeiten für ein modernes Gebäude, das künftig ein Audimax, mehrere Hörsäle sowie zeitgemäße Seminar- und Arbeitsbereiche umfassen wird. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt knapp 100 Millionen Euro der Baukosten. Die umfassende Neugestaltung des Standorts in Köln-Deutz zählt zu den größten Hochschulbauvorhaben in Nordrhein-Westfalen.

Bei der Grundsteinlegung am 30. April 2026 wurde eine Zeitkapsel befüllt. Wissenschaftsministerin Ina Brandes legte eine unterzeichnete Urkunde hinein. Ergänzt wurde sie unter anderem durch Münzen, Baupläne und eine aktuelle Tageszeitung, beigesteuert von TH-Präsidentin Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, BLB-NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems, der Kölner Bürgermeisterin Teresa de Bellis-Olinger sowie Michael Neuß von der Kölner Niederlassung des BLB NRW.

Wissenschaftsministerin Ina Brandes betonte, dass Investitionen in die TH Köln zugleich Investitionen in die Zukunft des Landes seien, da dort die Fachkräfte von morgen ausgebildet würden. Sie hob hervor, dass exzellente Forschung und praxisnahe Lehre an der Hochschule eng miteinander verbunden seien und damit ein direkter Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft gelinge. Gute Rahmenbedingungen für Studium, Forschung und Lehre seien entscheidend, um den Fachkräftebedarf zu sichern und Nordrhein-Westfalen als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort weiter zu stärken.

TH-Präsidentin Prof. Dr. Sylvia Heuchemer erklärte, dass mit dieser Grundsteinlegung ein sichtbarer Auftakt für weitere Bauabschnitte gesetzt werde. Mit jedem neuen Gebäude werde deutlicher, welches gemeinsame Ziel verfolgt werde: eine Bildungslandschaft zu schaffen, die langfristig tragfähig und zukunftsorientiert sei. Der neue Campus solle als offener, flexibler und inspirierender Ort gestaltet werden, der moderne Formen des Lehrens, Lernens, Forschens und Gründens unterstütze, Menschen zusammenbringe und die Präsenzhochschule im digitalen Zeitalter unmittelbar erlebbar mache.

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Auch Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB NRW, verwies auf die architektonische und funktionale Qualität des neuen Hörsaalgebäudes. Es zeichne sich durch eine klare Struktur, eine hohe Flexibilität in der Nutzung und ein integriertes, energieeffizientes Gebäudekonzept aus. Die Grundsteinlegung markiere damit den Beginn der umfassenden Weiterentwicklung des Campus Deutz.

Das neue Hörsaalzentrum wird über rund 3.500 Quadratmeter Nutzfläche verfügen und als zentraler Ort für Lehre, Austausch und Begegnung dienen. Der Neubau soll nach hohen energetischen Standards entstehen. Vorgesehen ist unter anderem die Installation von bis zu 236 Photovoltaik-Modulen. Darüber hinaus sind begrünte Dach- und Außenflächen sowie transparent gestaltete Fassaden und Innenwände geplant.

In den kommenden Jahren wird der Campus Deutz, dessen bauliche Struktur aus den 1970er Jahren stammt, grundlegend umgestaltet. Die Arbeiten sollen sich bis in die 2040er Jahre erstrecken. Derzeit werden die Gesamtkosten auf rund 1,5 Milliarden Euro geschätzt. Geplant sind neben weiteren Neubauten auch ein nachhaltiges Energiekonzept mit Geothermie und Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, barrierefreie Zugänge, neue Wegebeziehungen und öffentliche Freiräume. Ziel ist ein offener Campus, der Hochschule und Stadt künftig noch stärker miteinander verbindet.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Land NRW/Veröffentlicht am 30.04.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

Written by Nima

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