Nordrhein-Westfalen hat ein neues Aktionsbündnis gegen Einsamkeit gegründet. Noch vor Beginn der bundesweiten Aktionswoche gegen Einsamkeit vom 22. bis 28. Juni 2026 bringt das Land das Bündnis „Du+Wir=Eins. Nordrhein-Westfalen gegen Einsamkeit“ auf den Weg und setzt damit ein weiteres Zeichen im Umgang mit einem wachsenden gesellschaftlichen Problem.
Das Bündnis ist breit angelegt und richtet sich an Initiativen, Projekte, Vereine, Verbände, Stiftungen, Hochschulen, Unternehmen, Kommunen, engagierte Einzelpersonen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, vorhandene Angebote in Nordrhein-Westfalen besser sichtbar zu machen, die landesweite Vernetzung bestehender Initiativen zu stärken und dafür auch eine neue digitale Umsetzungs- und Vernetzungsplattform zu schaffen.
Ministerpräsident Hendrik Wüst bezeichnet Einsamkeit als die neue soziale Frage unserer Zeit. Politik könne dieses Problem nicht allein lösen, vielmehr brauche es die gesamte Gesellschaft. Mit dem neuen Aktionsbündnis wolle das Land erneut vorangehen und deutlich machen, wie wichtig das Engagement jedes Einzelnen im Kampf gegen Einsamkeit sei. Durch gegenseitige Unterstützung und neue Partnerschaften solle ein starkes Netzwerk entstehen, das Menschen verbindet und Hilfsangebote zugänglicher macht.
Nach Angaben des Landes gibt es bereits mehr als 900 Angebote gegen Einsamkeit in Nordrhein-Westfalen. Mit dem Bündnis sollen diese Strukturen nicht ersetzt, sondern miteinander verknüpft und weiter ausgebaut werden. Es geht darum, bestehendes Engagement sichtbarer zu machen, zusätzliche Sensibilisierung zu schaffen und neue Kontakte zwischen Initiativen und Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen.
Mitmachen kann ab sofort jede und jeder in Nordrhein-Westfalen über eine digitale Beteiligungsmöglichkeit des Landes. Das neue Aktionsbündnis knüpft dabei an bereits bestehende Strukturen an und führt die bisherige Kampagne „Du+Wir=Eins – Nordrhein-Westfalen gegen Einsamkeit“ weiter.
Damit setzt das Land auf einen Ansatz, der nicht nur auf politische Maßnahmen, sondern vor allem auf gesellschaftliche Beteiligung und gemeinsame Verantwortung zielt.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Land NRW/Veröffentlicht am 20.06.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.


