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Mobilfunkmesswoche NRW startet wieder und soll letzte Funklöcher sichtbar machen

Sendemast Mobilfunk
©AlexGo/stock.adobe.com

Nordrhein-Westfalen startet in die vierte Mobilfunkmesswoche. Vom 24. Juni bis 1. Juli 2026 sind die Menschen im Land erneut aufgerufen, ihren Mobilfunkempfang mit der kostenlosen App der Bundesnetzagentur zu messen. Ziel ist es, verbleibende Versorgungslücken noch genauer zu erfassen und so den weiteren Netzausbau gezielt zu unterstützen.

Dass diese Form der Beteiligung Wirkung zeigt, macht ein aktuelles Beispiel aus dem Rhein-Sieg-Kreis deutlich. In Eitorf-Hönscheid wird Ende Juni ein neuer Funkmast in Betrieb genommen, nachdem Bürgerinnen und Bürger dort mit der Mobilfunk-Check-App eine Lücke in der Versorgung dokumentiert hatten.

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur unterstützt die Aktion erneut als Schirmfrau. Sie betont, dass Nordrhein-Westfalen beim Mobilfunkausbau bereits weit gekommen sei, die letzten Lücken aber nur gemeinsam geschlossen werden könnten. Nach ihren Angaben haben bislang mehr als 87.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen rund 53 Millionen Messpunkte geliefert. Der neue Funkmast in Eitorf-Hönscheid zeige, dass aus diesen Daten ganz konkret Verbesserungen entstehen können.

Die Teilnahme an der Messwoche ist einfach. Nutzerinnen und Nutzer laden die Mobilfunk-Check-App der Bundesnetzagentur herunter, starten sie unterwegs und verwenden ihr Handy wie gewohnt weiter, etwa auf dem Weg zur Arbeit, bei Spaziergängen oder Fahrradtouren. Im Hintergrund misst die App automatisch die Qualität des Mobilfunknetzes. Die Ergebnisse werden anonym gesammelt und anschließend in der Funkloch-Karte der Bundesnetzagentur veröffentlicht.

Laut Bundesnetzagentur liegt die 4G-Flächenversorgung in Nordrhein-Westfalen derzeit bei 98,6 Prozent, wenn mindestens ein Mobilfunknetzbetreiber betrachtet wird. 5G ist bereits auf 96,8 Prozent der Landesfläche verfügbar. Gleichzeitig gibt es noch sogenannte graue Flecken auf 10,7 Prozent der Fläche. Das sind Gebiete, in denen zwar mindestens ein Netzbetreiber versorgt, aber nicht alle. Weiße Flecken, also Flächen ohne 4G- oder 5G-Versorgung, machen noch 1,2 Prozent der Landesfläche aus.

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Gerade weil die Versorgung inzwischen insgesamt hoch ist, kommt es nun besonders auf präzise lokale Messungen an. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass diese Daten helfen können, die tatsächliche Netzsituation aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer besser abzubilden und gezielte Verbesserungen anzustoßen.

Die Mobilfunkmesswoche NRW geht auf eine Initiative der Koordinatorinnen und Koordinatoren für digitale Infrastruktur in den Kreisen und kreisfreien Städten zurück. 2026 findet die Aktion bereits zum zweiten Mal bundesweit und zeitgleich in allen Bundesländern statt.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Land NRW/Veröffentlicht am 24.06.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

Written by Nima

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