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Schule im KI-Zeitalter: Kölner Innovationswerkstatt gestaltet den Wandel

Schule und KI
©Gorodenkoff/stock.adobe.com

Die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) verändert die Gesellschaft – und damit auch die Schulen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie Schulentwicklung in Zeiten von KI konkret umgesetzt werden kann. Welche kulturellen, strukturellen und pädagogischen Anpassungen sind notwendig, um Bildung zukunftsfähig zu machen?

Das KOMEZ Köln (Kommunales Medienzentrum der Stadt Köln) hat dafür das Projekt „Innovationswerkstatt – den Wandel gestalten! Schule trifft KI“ gestartet. Sieben Schulen aus Köln nehmen daran teil und arbeiten in einem begleiteten Prozess mit fünf Werkstattterminen. Dort erhalten sie fachliche Impulse, Austauschmöglichkeiten und Gelegenheit, an ihren eigenen Entwicklungsfeldern zu arbeiten. Unterstützt werden sie dabei von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Schulentwicklung und KI.

Das Ziel besteht darin, Schulen systematisch mit den Chancen und Herausforderungen von KI in Kontakt zu bringen und daraus konkrete Strategien für Unterricht und Organisation zu entwickeln. Am Ende des Projekts soll ein Konzept entstehen, das nicht nur für die teilnehmenden Schulen nutzbar ist, sondern auch auf andere Schulen in Köln übertragbar und individuell anpassbar bleibt.

Die Stadt Köln ermöglicht den Projektschulen damit, eigenständig an Zukunftsstrategien zu arbeiten und gleichzeitig einen Beitrag für alle Schulen in der Stadt zu leisten. Damit wird Köln seiner Rolle als größter Schulträger und größte Kommune in NRW gerecht. Das Projekt stärkt die digitale Souveränität der Schulen und fördert die Innovationskraft des Bildungssystems im Umgang mit neuen Technologien.

Der Beigeordnete für Bildung, Jugend und Sport, Robert Voigtsberger, unterstreicht, dass KI die Gesellschaft und damit auch Schulen nachhaltig beeinflusse. Mit der Innovationswerkstatt schaffe Köln Raum, Zeit und Expertise, damit sieben Schulen sich systematisch mit KI auseinandersetzen könnten. Ziel sei es, den Wandel aktiv zu gestalten, statt ihn passiv abzuwarten.

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Teilnehmende Schulen:

  • Rhein-Gymnasium

  • Gymnasium Thusneldastraße

  • Gymnasium Kreuzgasse

  • Friedrich-Wilhelm-Gymnasium

  • Lessing-Gymnasium

  • Berufskolleg Südstadt

  • Förderschule Sprache Brehmstraße

Die Teilnahme stand allen Kölner Schulen offen, unabhängig von ihrer Schulform.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Köln/ Veröffentlicht am 29.09.2025

Written by Nima

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