Das Gesundheitsamt der Stadt Köln setzt auch im kommenden Schuljahr seine ärztlich begleiteten Schulungen zur Reanimation fort. Im Mittelpunkt steht die Leitregel „Prüfen, Rufen, Drücken“. Lehrkräfte werden darin geschult, dieses Wissen an ihre Schüler*innen weiterzugeben. Ziel ist es, dass Jugendliche ab Klasse 7 lernen, in einem Notfall eine Herzdruckmassage durchführen zu können. Geplant ist, dass jede Schülerin und jeder Schüler mindestens einmal jährlich Unterricht in Laienreanimation erhält.
Da die meisten Herzstillstände im privaten Umfeld auftreten, erhöht eine sofort begonnene Herzdruckmassage die Überlebenschancen der Betroffenen deutlich. Die Schulungen finden direkt an den Schulen statt und kombinieren theoretische Grundlagen mit praktischen Übungen an speziellen Puppen, die von der Bezirksregierung zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich stellt der Deutsche Rat für Wiederbelebung (GRC) begleitende Materialien bereit.
Das Angebot startete erstmals im Schuljahr 2024/25 und stößt seither auf großes Interesse. Im letzten Schuljahr beteiligten sich bereits 23 weiterführende Schulen aus Köln. Ab dem Schuljahr 2026/27 wird das Fach „Wiederbelebung“ landesweit an allen weiterführenden Schulen in NRW verpflichtend eingeführt.
Schulen, die einen Termin für eine Schulung vereinbaren möchten, können das Gesundheitsamt per Mail unter klimaundpraevention@stadt-koeln.de kontaktieren.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Köln/ Veröffentlicht am 15.08.2025


