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Bildende Kunst: Vergabe von Arbeits- und Recherchestipendien

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© Thomas Reimer /stock.adobe.com

Im Mai dieses Jahres fand die Jurysitzung statt, bei der die altersunabhängigen Recherche- und Arbeitsstipendien für den Bereich „Bildende Kunst“ 2024 vergeben wurden. Diese Stipendien erlauben es professionellen Künstlern und Kuratoren aus den Bereichen bildende und Medienkunst, sich während der Förderzeit voll und ganz auf ihre individuellen künstlerischen Projekte zu konzentrieren, frei von wirtschaftlichen Sorgen. Das Hauptziel dieser Initiative ist die Stärkung der lokalen Kunstszene und die Unterstützung der Künstler und Kuratoren in ihrer weiteren kreativen Entwicklung.

Bis zum Bewerbungsschluss am 8. Mai 2024 wurden insgesamt 203 Anträge eingereicht, darunter von 85 männlichen, einer nicht-binären und 117 weiblichen Bewerbern. Es wurden auch 17 Vorschläge für kuratorische Projekte eingereicht. Die Altersspanne der Bewerber erstreckte sich von einer Person, geboren 1949, bis zu einer 1998 geborenen Bewerberin, wobei die meisten Anträge von Kreativen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren stammten.

Die Auswahljury kam am 17. Mai zusammen und entschied sich für folgende 15 Personen, die die Stipendien für das Jahr 2024 erhalten sollen:

Künstler: Hella Berent, Valeria Fahrenkrog, Selma Gültoprak, Roshni Grunenberg, Hyeseon Jeong & Seongmin Yuk, Pai Litzenberger, Hanna Noh, Klaus Osterwald, Christian Pilz, Max Mauro Schmid, Ani Schulze, Lina Sieckmann, Sarah Szczesny.

Kuratorinnen: Meryem Erkus, Nada Rosa Schroer.

Die Diversität in der künstlerischen Praxis der Stipendiaten zeigte sich deutlich in der Wahl ihrer Themen und Medien. Vertreten waren multidisziplinäre und medienübergreifende Projekte, Bewegtbild-Medien wie Videokunst und künstlerische Dokumentarfilme, sowie malerische, performative, partizipatorische und fotografische Forschungs- und Arbeitsvorhaben.

Die diesjährige Jury bestand aus Ihsan Alisan (Kurator, Köln), Céline Berger (Künstlerin, Köln), Irene de Craen (Kunsthistorikerin/Verlegerin, Berlin), Dr. Emmanuel Mir (Kunsthistoriker, Düsseldorf) und Martina Sauter (Künstlerin, Düsseldorf). Beratend nahm Nadine Müseler vom Kulturamt der Stadt Köln teil, unterstützt durch Petra Gieler und Doris Frohnapfel vom Organisationsteam des Kulturwerks des BBK Köln.

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Seit 2019 werden die Stipendien jährlich vergeben und sind jeweils mit 5.000 Euro ausgestattet. Das Stipendienprogramm wurde vom Kulturwerk des BBK in Abstimmung mit dem Kulturamt und dem Netzwerk AIC entwickelt und vom Rat der Stadt Köln genehmigt, als Reaktion auf den Wunsch nach individueller Künstlerförderung, der im Szenebericht 2018 und der Kulturentwicklungsplanung 2019 von der Kölner Kunstszene geäußert wurde.

Im November wird in der Temporary Gallery die Abschluss- und Vernetzungsveranstaltung der Stipendiaten 2024 stattfinden, bei der die Stipendiaten die Ergebnisse ihrer künstlerischen Forschungen und Projekte einem Publikum von Kollegen, Kunstraumbetreibern, Förderern und Interessierten präsentieren werden.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Köln / Veröffentlicht am 14.06.2024

Written by Nima

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