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Meister.Werk.NRW 2026: Ehrenpreis für Lebensmittelhandwerk in NRW

Bäcker
©SERGEI/stock.adobe.com

Nordrhein-Westfalen verfügt über eine leistungsfähige, in den Regionen fest verankerte Lebensmittelwirtschaft. Einen wichtigen Beitrag leisten dabei die rund 2.700 Betriebe des Lebensmittelhandwerks, die in vielen Landesteilen wirtschaftliche, soziale und kulturelle Impulse setzen. Um das besondere Engagement bei der Herstellung regionaler Lebensmittel sowie eine verantwortungsvolle und nachhaltige Betriebsführung zu würdigen, vergibt das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz jährlich den Ehrenpreis „Meister.Werk.NRW“.

Mit dem Start der neuen Wettbewerbsrunde 2026 beginnt nun die nächste Bewerbungsphase: Bis zum 25. Februar 2026 können sich Betriebe des Bäcker-, Fleischer-, Konditoren- und Brauhandwerks aus Nordrhein-Westfalen bewerben. Angesprochen sind Unternehmen, die regional verwurzelt sind, gesellschaftliche Anforderungen aktiv annehmen und ihr Handwerk mit besonderer Sorgfalt ausüben. Die Auszeichnung der neuen Preisträgerinnen und Preisträger ist für den 13. April 2026 in Düsseldorf vorgesehen; dort wird Ministerin Silke Gorißen die Ehrungen vornehmen.

Die Ministerin stellte nach Angaben des Ministeriums heraus, dass Nähe, Qualität und Verantwortung zentrale Werte des nordrhein-westfälischen Lebensmittelhandwerks seien und dieses eine tragende Säule im Land bilde. Zudem habe sie betont, dass die Betriebe Arbeit und Ausbildung auf hohem Niveau sichern, handwerkliches Know-how bewahren und das Wissen um die Herstellung regionaler Produkte weiterentwickeln. Gleichzeitig leiste das Lebensmittelhandwerk einen maßgeblichen Beitrag zur täglichen Versorgung mit hochwertigen und vielfältig erzeugten Lebensmitteln. Genau diese Leistungen würden mit dem Ehrenpreis „Meister.Werk.NRW“ in besonderer Weise anerkannt.

Im nordrhein-westfälischen Lebensmittelhandwerk sind rund 98.000 Beschäftigte tätig, hinzu kommen etwa 1.600 Auszubildende. Viele arbeiten in Betrieben, die traditionell geprägt und häufig familiengeführt sind. In Nordrhein-Westfalen kennen viele Verbraucherinnen und Verbraucher nach wie vor ihren Bäcker oder Metzger vor Ort und schätzen die Qualität des regionalen Handwerks. Der Ehrenpreis unterstützt diese Nähe, indem er die Identifikation mit regional hergestellten Lebensmitteln „made in NRW“ stärkt.

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Weiter wurde erläutert, dass das Lebensmittelhandwerk wesentlich zur wirtschaftlichen und kulturellen Stärke Nordrhein-Westfalens beitrage. Die Auszeichnung solle sichtbar machen, dass hochwertige, in NRW hergestellte Lebensmittel nicht selbstverständlich seien. Sowohl die traditionsbewusste als auch die innovative handwerkliche Herstellung werde dabei als besondere Leistung verstanden, die Anerkennung verdiene. In diesem Zusammenhang habe die Ministerin ihre Erwartung geäußert, dass sich zahlreiche Betriebe aus Nordrhein-Westfalen um den diesjährigen Ehrenpreis bewerben.

Hintergrund: „Meister.Werk.NRW“

Das Land Nordrhein-Westfalen vergibt die Auszeichnung seit mehr als zehn Jahren gemeinsam mit den jeweiligen Branchenverbänden an Betriebe des Lebensmittelhandwerks. Bewerben können sich Unternehmen aus dem Bäcker-, Fleischer-, Konditoren- und Brauhandwerk in Nordrhein-Westfalen. Voraussetzung ist unter anderem, dass der Betrieb als Arbeitgeber die Region stärkt, Ausbildungsplätze für junge Menschen anbietet sowie handwerkliche Herstellungsweisen regionaler Produkte praktiziert, bewahrt und fördert. Die zugrunde liegenden Kriterien wurden vom Ministerium in Zusammenarbeit mit den Fachverbänden der jeweiligen Gewerke erarbeitet.

Für die Bewerbung stehen Unterlagen als PDF-Download bereit:

  • Bewerbungsbogen Fleischer

  • Bewerbungsbogen Konditoren

  • Bewerbungsbogen Bäcker

  • Bewerbungsbogen Brauer

Weitere Informationen zu „Meister.Werk.NRW“ sind auf der Website des Ministeriums abrufbar.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Land NRW/Veröffentlicht am 20.01.2026

Written by Nima

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